Hundemensch

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Wie bereite ich mich auf meinen Welpen vor ?!?!

– Schütte kalten Apfelsaft auf den Teppichboden und laufe barfuß im Dunkeln rum.
– Gleich nach dem Aufwachen: Stelle dich in den Regen (es ist stockfinster) und wiederhole: Guter Hund, mach Pipi, beeil dich, mach schon….
– Topfe deine Kübelpflanzen um, dabei verteile die Erde gleichmäßig im Raum und kürze die Blätter radikal ein.
– Bedecke deine Kleidung mit Hundehaaren. Bei dunkler Kleidung verwende helle Haare, bei heller Kleidung dunkle Haare, außerdem lasse in deinem Morgenkaffee einige Hundehaare schwimmen.
– Spiel „Fangen“ mit einem nassen, schleimigen Ball.
– Renn barfuß durch den Schnee um das Gartentor zu schließen.
– Wirf einen Wäschekorb mit sauberer Wäsche um und zerstreue sie über den ganzen Boden.
– Lass deine Unterwäsche im Wohnzimmer liegen, denn dorthin bringt sie der Welpe sowieso wenn Gäste da sind.
– Spring aus dem Sessel, kurz bevor deine Lieblingssendung im Fernseher vorbei ist und renn zur Tür, rufend: Nein! Nein! Mach das draußen. Versäume das spannenden Ende deiner Sendung.
– Schütte Schokoladenpudding auf den Boden und warte einige Stunden um es sauber zu machen.
– Nimm einen Schraubenzieher und mache Löcher in ein Bein deines Esstisches – er wird ja eh angekaut.
– Sage die Einladung zu einem interessanten Konzertabend ab, der Welpe kann ja unmöglich so lange alleine bleiben.
– Nimm ein warmes, weiches Kissen aus dem Trockner und lege es dir auf den Schoss – dieses unbeschreibliche Gefühl hast du, wenn ein Welpe auf deinem Arm einschläft.

 

 

 

Mein Freund

Mit Worten kannst du es mir nicht sagen,
würde ich nach deiner Liebe fragen,
doch zeigt mir dein Blick, wie treu du bist,
deine Aufmerksamkeit, dass du mich liebst.

Wir beide, du und ich, haben uns gefunden,
genießen ohne Worte gemeinsame Stunden,
weil wir Achtung voreinander haben
und unsere Gefühle sich zueinander nie vergraben,

weil du es mir dankst, bei jeder Gelegenheit,
wenn ich dir Futter gebe und Geborgenheit,
weil du mich an der Türe empfängst, so kess,
komme ich heim und bin manchmal im Stress,

weil du mir meine Sorgen lässt vergessen schnell,
wenn ich nur streichle dir kurz über das Fell,
weil du für mich immer da bist an meiner Seite,
geht es mir gut oder schlecht oder wäre ich pleite,

weil du in der Ecke wartest, brav und geduldig,
fühlst meine Stimmung und dich noch schuldig,
weil du neben mir liegst und träumst mit mir
und sitzt auf meiner Bettdecke, wenn ich frier,

weil du mir Wärme gibst, wachst im Schlaf über mich,
stupst deine Nase an mein Gesicht ganz zärtlich.
Wir beide, du und ich, haben uns gefunden,
so schön kann das Leben sein mit Hunden,

wenn sie Worte zu uns auch nicht sprechen,
doch geben sie, was Menschen können brechen,
es ist Vertrauen, Treue und ewige Liebe,
das wurde uns schon gelegt in die Wiege,

doch wir können es beenden mit Worten, Taten,
der Hund aber wird dankbar darauf nur warten.
Geht es im Leben einmal nicht mehr weiter,
der Hund bleibt ein Freund und treuer Begleiter,

er zeigt uns die Richtung, die oft nicht verkehrt,
weil er liebevoll und geduldig seinen Herrn bekehrt
und ihn mit seiner Aufmerksamkeit so verehrt.

Mein Freund, der Hund, niemals gebe ich ihn her,
wir gehören zusammen wie der Wind und das Meer!

Autor unbekannt